Sportmetrics Das Trainingsprogramm gegen Kreuzbandverletzungen
Dr. Milan Toljan, Sportmedizinisches Institut Linz / Wien

Kreuzbandverletzungen, die durch Fremdeinwirkung, beispielsweise durch ein schweres Foul beim Fußball oder auch durch einen Kapitalsturz beim Schifahren ausgelöst werden, sind schicksalshaft und durch kein Training dieser Welt zu verhindern.

Wir wissen heute aber, dass fast 70 %  aller Kreuzbandverletzungen ohne Fremdeinwirkung geschehen – einfach bei der Landung nach einem Sprung oder bei einer plötzlichen Drehung. Daraus ergibt sich, dass ein großer Teil dieser Verletzungen durch entsprechende Vorsorgeprogramme verhindert werden könnte!

Bei Ballsportarten (Volleyball, Handball, Fußball) haben Frauen ein 4- bis 6-mal höheres Risiko, eine Kreuzbandverletzung zu erleiden: In kritischen Situationen haben sie zu wenig Schutzreflexe und muskuläre Balance, um ihr Knie zu stabilisieren – es knickt nach innen weg und schon ist es passiert.

Kann Muskelkräftigung helfen?

Wir hören immer wieder, dass man durch 'Muskelkräftigung' Knieverletzungen verhindern könne, oder eventuell auch durch entsprechend intensive Muskelkräftigung nach Kreuzbandverletzungen eine Operation vermeiden kann.

Das ist nur sehr bedingt richtig: Gerade Fußballer oder Skifahrer haben berufsbedingt eine sehr ausgeprägte Oberschenkelmuskulatur und trotzdem ist ihr Kniegelenk beziehungsweise ihr Kreuzband höchsten Belastungen und Verletzungsrisiken ausgesetzt. Entscheidend als Schutzfaktor für das Kreuzband ist nämlich nicht die maximale Kraft sondern das Verhältnis zwischen Streck und Beugemuskulatur.

Was ist Sportsmetrics?

Sportsmetrics (sportsmetrics.net) ist ein 6-wöchiges Trainingsprogramm, das von Dr. Frank Noyes am Cincinnatti-Sportsmedicine-Center entwickelt wurde und dessen Wirksamkeit durch mehrere Studien nachgewiesen ist.

Im Verlauf dieses Trainings im Sportmedizinischen Institut Linz kommt es zwar auch zu einer generellen Muskelkräftigung – Hauptziel ist aber die funktionelle Stabilisierung des Knies und Erlernen der beidbeinigen Landung, ohne dass die Knie nach innen knicken. Zuerst bei einfachen Sprüngen, dann auch bei schwierigen Sprungkombinationen.

Nichtoperative Therapie bei Kreuzbandverletzungen heißt also nicht bloß Muskelkräftigung oder gar Tun’s halt nur Rad fahren und nicht mehr Ball spielen, sondern Verbesserung der muskulären Balance, der Reflexe und der Koordination durch das stufenweise, intensive Trainingsprogramm von Sportsmetrics unter Anleitung von erfahrenen PhysiotherapeutInnen.

Sportmetrics — nur im Sportmedizinischen Institut Linz

Erstmalig in Österreich können wir ein wissenschaftlich fundiertes Vorsorgeprogramm anbieten für alle, die eine kreuzbandbelastende Sportart ausüben oder ihr Kreuzband bereits gerissen haben. Sportsmetrics wird an führenden Uni-Kliniken und Therapiezentren in den USA angeboten.

Das Sportmedizinische Institut Linz (Dr. Milan Toljan) ist derzeit das einzige approbierte Zentrum für dieses Programm im deutschsprachigen Raum.

Wer profitiert von Sportsmetrics?

  • Alle, die eine kreuzbandbelastende Sportart ausüben, also Fußballer, Schifahrer, Handballer.....
  • Alle, die ihr Kreuzband bereits gerissen haben, und eine optimale Rehabilitation anstreben und in ihren Sport zurückkehren möchten.

Was bewirkt Sportsmetrics?

  • Das Risiko, eine schwere Knieverletzung zu erleiden, wird signifikant verringert.
  • Die Muskelbalance zwischen Oberschenkelstreckern und Beugern wird verbessert.
  • Die Sprunghöhe wird verbessert und die Landung stabiler.

 

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