Vom Knorpelschaden zur Arthrose im Knie und die richtige Behandlung in Linz oder Wien
Dr. Milan Toljan, Sportmedizinisches Institut Linz / Wien

Das Kniegelenk kann man (sehr vereinfacht) mit einem Scharnier vergleichen. Bereits bei Alltagsbeanspruchungen wird es ca. 4 Millionen Mal pro Jahr bewegt! Der Knorpelüberzug im Gelenk ist so extrem glatt und glitschig, dass praktisch keine Reibung und kein Abrieb entsteht. Der Knorpel ist übrigens nicht durchblutet, sondern wird durch Diffusion aus der Gelenkschmiere ernährt- wenn man das Knie nicht bewegt, geht es dem Knorpel deshalb ganz schlecht (Wenn man den ganzen Tag im Auto oder im Büro sitzen muss!)

Je mehr man sich überlegt, was ein Knie im Laufe des Lebens alles aushalten muss, desto mehr erkennt man, dass es eben nicht ein simples "Scharnier" ist, sondern ein biomechanisches Wunderwerk!

Jeder Knorpelschaden ist anders!

Im Hinblick auf die Behandlungsmöglichkeiten ist es ganz wichtig zu unterscheiden, ob ein Knorpelschaden im Kniegelenk etwa durch eine Verletzung bei einem jungen Sportler aufgetreten ist, oder in Folge eines Abnützungsprozesses beim älteren Menschen.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind nämlich vollkommen verschieden. Der unfallbedingte Knorpelschaden im Knie ist in den allermeisten Fällen auf ein begrenztes Areal im Kniegelenk beschränkt, während der restliche Knorpel vollkommen intakt ist.

Der abnützungsbedingte Knorpelschaden betrifft große Anteile des Knorpelüberzugs und es bestehen meist auch zusätzliche Schäden an den Menisken. Diesen diffusen Knorpelschaden nennt man dann Arthrose.

 

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