Arthroskopische Möglichkeiten
Dr. Milan Toljan, Sportmedizinisches Institut Linz / Wien

1 Die Mosaikplastik

Hierbei werden Knorpel-Knochen-Zylinder von unbelasteten Anteilen des Kniegelenks entnommen und in den Defekt implantiert.

Wird von mir arthroskopisch durchgeführt, deshalb kaum Schmerzen nach der Operation, allerdings muss nach der Op das Knie vier Wochen entlastet werden (Stützkrücken).

Zur Nachbehandlung erhalten sie eine Motorschiene leihweise für zuhause.

2 Die autologe Knorpel-Transplantation

Hierbei wird in einer ersten kleinen Operation ein Stückchen Knorpel aus dem Gelenk entnommen, in einem speziellen Labor gezüchtet und ca. 2 Wochen später wird der gezüchtete Knorpel auf eine Matrix aufgebracht und genau in den Defekt eingepasst.

Funktioniert klarerweise nur, wenn ein klar begrenzter Knorpelschaden am Kniegelenk besteht und nicht eine diffuse Abnützung. Funkioniert nicht bei Knorpeldefekten an der Kniescheibe!

3 Die Abrasionsarthroplastik

ist ein sehr hochtrabender Name für eine sehr gewöhnliche Operation. Im Rahmen einer Arthroskopie werden lose und abgeschilferte Knorpelteile entfernt, der vorhandene Knorpel wird geglättet, und damit die Reibung im Gelenk vermindert.

Kann hilfreich sein, wenn freie Gelenkskörper im Gelenk schwimmen und zu einer andauernden Reizung und Schwellung führen.

 

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